Am Mittwoch (04.04.) stand dann schon unser letzter Flug vor dem Heimflug an, unglaublich wie die Zeit rast, seit wir in Australien sind.
Am nächsten Morgen begrüßte uns Perth mit strahlendem Sonnenschein. Perth, mit knapp 2 Millionen Einwohnern die Hauptstadt und mit Abstand auch die größte Stadt Westaustraliens (und die viertgrößte Stadt Australiens). Westaustralien ist auch für mich Neuland und wenn man bedenkt, dass allein Westaustralien sieben mal so groß ist wie Deutschland, kann man ungefähr erahnen was für unglaublich großes Land Australien einfach ist.
Bevor es auf unseren Roadtrip entlang der Westküste gehen wird wollten wir uns nochmal ganz in Ruhe die Stadt anschauen, über die wir schon viel positives gehört haben.
Uns hat sie allerdings mit recht gemischten Gefühlen zurückgelassen, wir wissen nach wie vor nicht so wirklich wie wir die Stadt nun beurteilen würden.
Wir hatten kein festes Programm und haben uns einfach fußläufig durch die Stadt treiben lassen, was bei der Größe von Perth auch wunderbar funktioniert. Das Wetter war traumhaft, in Perth scheint die Sonne beinah täglich zwischen 10 und 12 Stunden, das war auch bei unserem Aufenthalt so.

Elizabeth Quay – die (ruhige) Promenade von Perth

‘The Bell Tower’ beheimatet die 18 ‘Swan Bells’, eines der größten Glockenspiele der Welt

Wenn ich Australien mit einem Bild beschreiben müsste, dies wäre es!

Pop-Up Containerbar am Elizabeth Quay

Die Architektur der im Jahr 1829 gegründeten Stadt war sehr interessant und hat uns gut gefallen. Die Street-Art war unglaublich toll, darüber im nächsten Beitrag mehr und auch der ‘Art Gallery of Western Australia’ haben wir wieder einen Besuch abgestattet.

Das ‘Government House’ zwischen 1859 und 1864 erbaut und Sitz des Gouverneurs von Westaustralien

‘London Court’ von außen..

.. und von “innen”. 1937 erbaut und unserer Meinung nach etwas seltsam im Stadtbild.

‘His Majesty’s Theatre’, 1902 bis 1904 erbaut, damals das größte Theater Australiens

Die ‘Wolf Lane’

‘Criterion Hotel’

‘Yagan Square’, eröffnet im März 2018 (!)


Das im Vorfeld viel gelobte „Hipster-Viertel“ von Perth – Northbridge – war nett, aber so ganz insgesamt ist man doch recht schnell durch in der Stadt und hat alles gesehen. Im Vergleich zu Melbourne oder Sydney ist die Stadt außerdem regelrecht verschlafen, die Geschäfte schließen früh, es hängen Plakate von Food-Märkten, die schon seit Wochen nicht mehr stattfinden und ganz allgemein ist das grundsätzliche Flair irgendwie ein bisschen eigentümlich.
Man bemerkt die starken Bemühungen der Regierung Perth attraktiver zu machen sehr deutlich, gebaut wird auch an jeder Ecke und das man die Stadt Melbourne angleichen möchte haben wir uns nicht ausgedacht, sondern das ist wirklich von der Regierung so dargelegt.

Northbridge

Toller Lunch Stopp, der “Laden” ist vielleicht 2 m² groß

Auch Perth hat ein Chinatown


Bis man aber auch nur ansatzweise an Melbourne ran kommt ist es noch ein langer Weg für Perth, so ist zumindest unsere Meinung.
Trotzdem haben uns die Tage dort gut gefallen und auch die ruhige – man könnte auch positiver formulieren die entspannte – Stimmung in der Stadt waren für uns als Touristen sehr angenehm.

Dinner am Samstagabend